Master & Focus: Deutsch-“palästinensische” Demagogie

Im aktuellen Focus ist etwas, das vermutlich ein Interview mit “Palästinenser-Chef” Mahmud Abbas sein soll, abgedruckt. Wer dem Jordanier Abu Mazen weshalb den Titel “Palästinenser-Chef” verliehen hat, das erklärt Fragesteller(in) inb leider nicht.

In dem “Interview” wird der “Palästinenserpräsident” dafür vorgestellt als Friedenstaube, die einen Beschwerdebrief an Benjamin Netanjahu geschrieben hat, den israelischen Premierminister, der “die Grenzen von 1967 anerkennen und den Siedlungsbau stoppen” müsse.

Sollte Benjamin Netanjahu auf den Gedanken kommen, diesen Brief, der im übrigen schon vor einiger Zeit angekündigt wurde und in der Zwischenzeit immer länger geworden sein dürfte, zu ignorieren, “werden wir alle Möglichkeiten ausschöpfen, die wir als Autonomiegebiet haben”.

Diese werden, so der angebliche “Palästinenser-Chef”, “friedlich und legal” sein, denn “wir wollen mit den Israelis in Frieden zusammenleben”. Doch sollte dies nicht möglich sein, so sei allein Israel für die Folgen verantwortlich.

Vom Focus, berüchtigt für die zeitlos schöne Überschrift “Israel droht mit Selbstverteidigung”, sind kritische Nachfragen so wenig zu erwarten wie von Jörg Lau, der im Januar sich vom “Palästinenser-Chef” erzählen ließ, dessen Firma wolle doch nur Frieden.

Den damaligen Deutschlandbesuch Abu Mazens begleiteten seine Al Aksa-Märtyrer-Brigaden mit einem Raketenangriff auf Israel, die Veröffentlichung des Interviews im Focus feiern Abu Mazens Ayman Judah Brigades – mit einem Raketenangriff auf Israel.

Beide Angriffe auf Israel erfolgten von Gaza aus, seit 2005 judenrein; der Verlauf der Grenze zwischen Israel und Gaza entspricht dem, was Abu Mazen “Grenzen von 1967″ nennt. Von Israel wird ihr Verlauf respektiert, für Mitarbeiter des “Palästinenser-Chefs” gilt dies offensichtlich nicht.

Die “Grenzen von 1967″ sind aber auch unabhängig davon interessant. Es handelt sich dabei nämlich gar nicht um “Grenzen”, sondern tatsächlich um die Waffenstillstandslinien von 1949, an denen die Aggression der Araber gestoppt wurde.

Diese Waffenstillstandslinien waren niemals als Grenzen vorgesehen; und heute markieren sie freilich jene Gebiete, in denen bis 1967 vor allem jordanische Truppen mit Gewalt dafür sorgten, daß alle in ihnen lebenden Juden diese Gebiete verließen.

In Jerusalem, dessen Ostteil Jordanien bis 1967 besetzt hielt, tat seinerzeit Major Abdullah el Tell Dienst. Über die Ergebnisse auch seiner Arbeit sind diese Worte überliefert:

“Zum ersten Mal seit 1000 Jahren verbleibt kein einziger Jude im jüdischen Viertel. Kein einziges Gebäude verbleibt intakt. Das macht eine Rückkehr der Juden unmöglich.”

Verlangt Abu Mazen heute einer Anerkennung der “Grenzen von 1967″, so fordert er also nicht nur eine neuerliche Teilung der israelischen Hauptstadt Jerusalem, sondern eine Anerkennung zwischen 1948 und 1967 dort und in Judäa und Samaria stattgefundener ethnischer Säuberungen.

Was als möglicherweise sogar bescheidener Wunsch klingt, ist in Wirklichkeit mithin eine Forderung nach einer Belohnung eines kriegerischen rassistischen Überfalls auf Israel, dessen erklärtes Ziel es war, alle Juden ins Meer zu treiben.

In der Road Map, zu deren Einhaltung auch die “Palästinenser” sich verpflichtet haben, ist denn auch nicht umsonst festgelegt worden, daß der Grenzverlauf zwischen Israel und einem “palästinensischen” Staat verhandelt werden müsse.

Doch für Abu “Palästinenserpräsident” Mazen gelten selbst Verträge, die er mitverhandelte und unterzeichnete, offenbar wenig. Weshalb sollten dann seine Worte, er wolle doch nur Frieden mit Israel, glaubwürdiger sein?

Nicht nur die vom “bewaffneten Arm” seiner Fatah abgefeuerten Raketen strafen Abu Mazen Lügen. Erst jüngst etwa forderte seine “Ministerin” Majida Al-Masri die “Befreiung Palästinas – ganz Palästinas”. Wie das aussieht, zeigt nicht zuletzt das “palästinensische” “Amt für Statistik”:

Mit seinem “Interview” ist es nun auch dem Focus gelungen, dem Holocaustleugner und Antisemiten Abu Mazen unwidersprochen eine Plattform zu bieten, seine Lügen zu verbreiten. Einmal mehr traf Ahnungslosigkeit auf Demagogie – und ließ sie gewähren.
tw24

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