Günter Grass: Verse eines im Ausland unbedeutenden Wichtigtuers

Ergriffen von der eigenen Eitelkeit hat der Dichter zur Feder gegriffen und aufgeschrieben, was seiner Ansicht nach endlich hat gesagt werden müssen.

Doch die reimlosen Verse, die er jetzt in mehreren deutschen Zeitungen, der italienischen Tageszeitung La Republica und der New York Times veröffentlichen ließ, sind vor allem eines: banal und naiv. Man kann sie zweifellos auch primitiv nennen wenn man bedenkt, dass der Mann der diese unliterarischen Ungereimtheiten fabrizierte, Literatur-Nobelpreisträger ist.

Wenn Grass tatsächlich der Meinung ist, mit seiner jüngsten Veröffentlichung einen wertvollen Beitrag zur Lösung von Konflikten im Mittleren Osten zu leisten, dann irrt er nicht nur, sondern stellt darüberhinas eine Naivität zur Schau, die selbst in Deutschland ihrersgleichen sucht.

Dennoch mit seinen unbeseutenden Ungereimtheiten ereicht, in Deutschland die üblichen und von Grass wohlkalkulierten Reflexe hervorzurufen. Die einen schäumen vor Abscheu und Empörung, die anderen freuen sich mehr oder minder klammheimlich, dass da einer das “angeblich” große Tabu gebrochen hat das zu sagen: Was gesagt werden muss.

Wer die deutsche Presse aufmerksam verfolgt, wer die anti-Israelische Stimmung in Deutschland kennt, ein Land in dem der Antisemitis wieder ein Level erreicht hat wie zuletzt 1945, den wundert es auch nicht mehr, wenn Grass’es krasse Verse dort auf fruchtbaren Boden fallen.

Im Ausland sieht dies ein wenig anders aus, die römische Tageszeitung “La Republica” die das Gedicht in italienischer Übersetzung abdruckte, kritisierte es zugleich scharf.

“Günter Grass tritt wieder auf den Plan”, heißt es in der Analyse der Zeitung … Das Ergebnis seines Gedichts besteht allein darin, ein konfuses Rauschen zu erzeugen, eine unmögliche Gleichstellung Israels mit dem Iran, eine unglaubwürdige Verdrängung jener Bedrohung, die das Regime in Teheran für Jerusalem darstellt”, zitiert das deutsche Magazin Der Stern.

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu erklärte am Donnerstag:

“Günter Grass’ schändliche moralische Gleichwertigkeit zwischen Israel und Iran, ein Regime, das den Holocaust leugnet und droht, Israel zu vernichten, sagt nur wenig über Israel und viel über Herrn Grass aus. Sechs Jahrzehnte verheimlichte Herr Grass die Tatsache, dass er Mitglied der Waffen-SS war. Aus diesem Hintergrund resultierend ist es nicht überraschend, dass für ihn nur der jüdische Staat als die größte Bedrohung für den Weltfrieden angesehen werden kann und das Israel kein Recht hat, sich zu verteidigen.”

Für die Mehrheit der Israelis, ist das was Grass daherfabuliert so wichtig, wie der bekannte “Sack mit Reis, der vom Esel fällt”. Man reiht ihn schlicht ein in das Heer der selbstverliebten Schwätzer in der Welt, die sich ohne Israel zu kennen, auf der Welle aktueller Politik im Mittleren Osten, um Publicity heischend profilieren wollen. That’s it – nicht mehr und nicht weniger, auch im Bezug auf einen kleinen SS-Schergen dessen Vergangenheit ihn im Alter einholt.

1971 kam Grass im Rahmen einer “Deutschen Kulturwoche” nach Jerusalem und bei einem Vortrag wurde Grass mit Tomaten beworfen. Woraufhin der “Freund Israels” schwor, niemals mehr den Judenstaat zu besuchen. Und gedankt sei es dem Herrn, er hat sich bis heute daran gehalten.

Unter dem Strich ist zu bemerken, dass da lediglich ein wichtigtuender Alt-Literat ein paar Zeilen geschrieben hat, die die Welt nicht braucht.

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