Regierungsfähigkeit, “palästinensische”

Am Freitag hat die “Energiekrise” in Gaza ein erstes Opfer gefordert. Nach Angaben der “palästinensischen” Maan News verreckte verstarb ein kaum sieben Monate altes Baby, weil wegen eines Stromausfalls die Beatmungsmaschine des Jungen nicht arbeiten konnte.

“The father of the child had turned on the apparatus before going to sleep but during the night a power cut caused it to switch off, resulting in the infant’s death, Hamas’ Al-Aqsa TV reported.

The child was the ‘first victim of the current power crisis in Gaza,’ Abu Salmiya said, warning that the medical sector in the coastal enclave is in jeopardy.”

Der Tod des Jungen, den Catherine Ashton, die sonst so redegewandte Freundin der “palästinensischen” Jugend, ganz laut beschweigt, wäre verhinderbar gewesen, hätten der Europäischen Union Günstlinge von der Fatah und der deutschen Sozialdemokratie Freunde von der Hamas eine Ahnung, was Zivilisiertheit heißt.

Denn die “Energiekrise” brach am vergangenen Wochenende nicht urplötzlich über Gaza herein, noch fehlen die Möglichkeiten zu ihrer raschen Beendigung. Doch wie sieht es aus, wenn PA/Fatah und Hamas “regieren”?

Am gleichen Tag, an dem der Tod des Jungen gemeldet wurde, erklärten ägyptische Vermittler, Hamas-“Führer” Mahmoud Zahhar sei auf dem Weg nach Kairo, um dort sich mit Vertretern der PA und Ägyptens über eine Lösung der “Energiekrise” zu beraten.

“The senior member of Hamas’ Gaza leadership is set to meet with security officials in Egypt, before heading abroad, the official said, without elaborating on the destinations of Zahhar’s tour.

He seeks to promote Hamas’ stance that fuel be delivered to Gaza directly through the Rafah crossing with Egypt, rather than using the Israeli-controlled terminal Kerem Shalom.”

Doch dazu kam es nicht, wie die offizielle Nachrichtenagentur der PA am Sonntag meldete:

“Fayyad, in a statement released from his office, said [..] Hamas delegation did not attend.

The PA delegation waited another day in Cairo, however Hamas delegation did not appear on Sunday either, added Fayyad.”

Gewiß, als dieses Treffen stattfinden sollte, war es schon zu spät für den sieben Monate alten Jungen. Doch offenkundig veranlaßt nicht einmal dieser Verlust zivilen Lebens die “Palästinenser”, wenigstens einen verabredeten Termin einzuhalten.

Es liegt ihnen offenkundig nichts daran, die “Energiekrise” durch eine untereinander und mit Ägypten verabredete Lösung zu entspannen und zu beenden. Und an dieser Verweigerung nichts auszusetzen hat nicht weniger offensichtlich Catherine Ashton, die “Außenministerin” der EU.

Israel ermöglichte am Wochenende mit einer Lieferung von 450.000 Litern Treibstoff einen rund zweitägigen Betrieb des Kraftwerks in Gaza und stellte darüber hinaus elektrischen Strom über sein Leitungsnetz bereit, das mit dem in Gaza verbunden ist.

Doch genau eine solche Lösung lehnt jene “palästinensische” “Regierung” vehement ab, auf deren Delegation die Vertreter der anderen “palästinensischen” “Regierung”, die sich freilich selbst meist beharrlich weigert, Treibstoff für Gaza zu bezahlen, in Kairo vergeblich warteten.

“‘Is it reasonable that Gaza remains without electricity a year after the revolution in Egypt?’ Haniyeh said in a weekly address, accusing Cairo of trying to force Gazans to accept their energy supplies via arch foe Israel.”

Es ist ausgerechnet dieser “Erzfeind”, dem am Leben der “Palästinenser” mehr liegt als deren selbsternannten Vertretern. Die lassen, weil sie sich nicht einigen können oder wollen, Kleinstkinder verrecken – und werden von ihren Freunden in Europa von A wie Ashton bis G wie Gabriel nicht zurechtgewiesen.
tw24

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