Frederike und Sonia auf Wafa Idris’ Spuren

Am 6. März 2011 kündigte die Leitung des von der United Nations Relief and Works Agency for Palestine Refugees (UNRWA) betriebenen Al-Amari Youth Centers an, ein nach Wafa Idris benanntes Fußballturnier veranstalten zu wollen.

“The administration of the Al-Amari youth center has announced its plans to launch a youth tournament to be named ‘Shahida of Honor, Wafa Idris [tournament].’”

Wafa Idris gilt als erste Selbstmordattentäterin im Konflikt zwischen “Palästinensern” und Israel. Am 27. Januar 2002 zündete sie im Zentrum der israelischen Hauptstadt Jerusalem eine Sprengladung, riß einen 81 Jahre alten Mann mit sich in den Tod und verletzte weit mehr als 100 Menschen.

Die “Palästinenserin” wurde im 1949 durch die UNRWA auf von der jordanischen Regierung gepachteten Land errichteten “Flüchtlingslager” Am’ari geboren und verbrachte dort ihr Leben. In einer Gesellschaft, die von Haß auf Juden und Israel geprägt ist, liegt es daher nahe, sie als Lokalheldin zu verehren.

Einen Monat nach der Ankündigung des Wafa Idris gewidmeten Fußballtourniers besuchten Frederike und Sonia von der einschlägig berüchtigten Anne-Frank-Gesamtschule im deutschen Gütersloh den Ort des antisemitischen Geschehens, an dem sie – natürlich – nichts davon bemerken wollten.

Vielmehr kamen den beiden Schülerinnen, die daheim in Gütersloh schultäglich von einer lächelnden “Anne [Frank] auf einer großen Bildtafel” begrüßt und vom “Tagebucheintrag ‘Es ist ein großes Wunder …’” in eine “optimistische Grundhaltung” versetzt werden, verbale Tränen:

“The streets are very narrow. Sometimes we had to walk one behind the other because there was not enough space. The houses are made of concrete (= Beton) and look grey and gloomy. There are no plants and no colours. We saw many little children playing in the street and we could imagine how limited life in this camp must be.”

In der Tat ist das Leben im Camp gewiß weniger farbig als in Gütersloh, wo ja sogar Anne Frank lächelt. Doch das mag auch daran liegen, daß es in Deutschland keine Lager gibt, in denen “Vertriebene” auf ihre Heimkehr in die Ostgebiete hinter der Oder-Neiße-Linie warten müssen.

Seit 1995 untersteht Am’ari der Verwaltung der “palästinensischen” PA, doch es kommt Frederike und Sonia, die man darob nur als Opfer des deutschen Bildungswesens bedauern kann, nicht in den Sinn zu fragen, weshalb “Palästinenser” andere “Palästinenser” in ein trostloses Camp pferchen.

“When we saw the children we remembered what the coordinator told us at the beginning of our visit. The children grow up in the hope that one day they can return to the villages their grandparents were expelled from in 1948. So if you ask a child where it comes from it answers that it comes from Lot ( today the airport of Tel Aviv where we landed), but lives in the refugee camp Al Amari.”

Treffen vernebelte auf indoktrinierte Hirne, hat es der womöglich vorhandene Restverstand schwer.

Da wird also in Am’ari geborenen “palästinensischen” Kindern, die von “Palästinensern” in ein Lager gezwungen werden, erzählt, sie könnten dereinst in ihre derzeit wohl von finsteren Zionisten besetzte “Heimat” in der Nähe von Tel Aviv zurückkehren.

Und dann sind da Frederike und Sonia aus Gütersloh, die, obgleich sie es besser wissen könnten, offenbar nicht einmal erahnen können, daß es genau solche “Hoffnungen” sind, mit denen zukünftige “palästinensische” Terroristen, die Wafa Idris nacheifern, herangezogen werden.

Dennoch muß den beiden deutschen Schülerinnen gedankt werden. Sie führen anschaulich vor, wie die PA sich um eine friedliche Konfliktlösung bemüht – nämlich gar nicht. Und sie stellen eine deutsche Vergangenheitsbewältigung bloß, in der nur tote gute Juden sind, lebende hingegen bestimmt so böse wie einst die Nazis.

Anne Frank muß das Elend, das in ihrem Namen angerichtet wird, nicht miterleben. Doch das ist nichtmal ein schwacher Trost.
tw24

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