Kein Hotelzimmer für die iranische Delegation und Außenminister Salehi bei der Münchner Sicherheitskonferenz 2012!

Die STOP THE BOMB Kampagne fordert Münchener Hotels dazu auf, keine Räume an Außenminister Salehi und die iranische Delegation zu vermieten. Unterstützen Sie unsere Kampagne und schreiben Sie ebenfalls an Hotels in München! 

Berlin, 27.1.2012

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich schreibe Ihnen als Vertreter der STOP THE BOMB Kampagne, einer überparteilichen europaweiten Initiative, die sich mit prominenter Unterstützung gegen Geschäfte mit dem iranischen Regime und für die Unterstützung der Demokratiebewegung im Iran engagiert.

Im Februar wird aller Wahrscheinlichkeit nach eine iranische Delegation um den iranischen Außenminister Ali Akbar Salehi erneut München besuchen, um an der 48. Münchener Sicherheitskonferenz (3.-5. Februar) teilzunehmen. 

Wir möchten Sie aufforden, dieser Delegation keine Unterkunft in München zu gewähren. Zudem möchten wir Sie darauf aufmerksam machen, dass Sie sich wegen der EU-Sanktionen gegen iranische Banken eventuell strafbar machen, wenn Sie den Zahlungsverkehr mit der iranischen Delegation abwickeln.

Ali Akbar Salehi, der als enger Vertrauter Ahmadinejads gilt, war vor seinem Amtsantritt als Außenminister Chef des iranischen Atomprogramms und Vizepräsident der Islamischen Republik. Aufgrund dieser Tätigkeit wurde er 2009 auf die Sanktionsliste der Europäischen Union gesetzt.

Salehi ist Repräsentant eines Regimes, das Frauen, Homosexuelle, Bahai und Angehörige anderer Religionsgruppen foltert und ermordet. Im Inneren zerschlägt es jegliche Opposition, in der Außenpolitik arbeitet es unbeirrt an der Atombombe und droht einem anderen UN-Mitgliedsstaat, Israel,  mit der Vernichtung.

Daher appellieren wir  an Sie und an alle weiteren Münchener Hotelbetriebe, Salehi und seinen Begleitern eine Absage zu erteilen bei einer diesbezüglichen Anfrage nach Unterbringung in Ihrem Hotel.

Bereits mehrere Hotels waren zu diesem Schritt bereit. Unter anderem untersagte das Kempinski-Hotel in Hamburg Repräsentanten des iranischen Regimes einen Aufenthalt in ihren Räumlichkeiten. Auch namhafte deutsche Firmen wie Linde, ThyssenKrupp und Daimler haben von erneuten Geschäftsabschlüssen mit iranischen Firmen abgesehen. Schließen auch Sie sich  diesem wichtigen Protest an! Damit schützen Sie nicht zuletzt Ihren guten Namen davor, international als Unterstützer des iranischen Regimes zu gelten.

Denn die Notwendigkeit, das iranische Regime weiter zu isolieren, ist dringender denn je. Trotz internationaler Bemühungen Teheran in einen konstruktiven Dialog einzubinden, unterläuft das Regime kontinuierlich jegliche diplomatischen Bemühungen der internationalen Staatengemeinschaft. Die Stürmung der britischen Botschaft in Teheran und die Pläne zur Ermordung des saudischen Botschafters auf dem Boden der USA zeigen, wie das Regime systematisch terroristische  Mittel in der Außenpolitik einsetzt. Das iranische Regime weigert sich, seine Verpflichtungen gegenüber der internationalen Staatengemeinschaft bezüglich des Atomwaffensperrvertrages zu erfüllen. Der Erwerb von Nuklearwaffen und das Streben nach einer regionalen Hegemonialmacht bedrohen ernsthaft die internationale Sicherheit.

Es ist sicher in Ihrem Interesse, in Ihrem Hause niemanden zu beherbergen, der für die Planung und Durchführung internationaler terroristischer Attentate verantwortlich zeichnet. Indem Sie dem iranischen Außenminister Salehi und seiner Delegation eine Unterbringung verweigern, helfen Sie mit, das iranische Regime weiter zu isolieren. Damit helfen Sie auch der Freiheitsbewegung im Iran und treten der wachsenden Zahl von internationalen und nationalen Unternehmen bei, die die Beziehungen zu den jetzigen Machthabern in Teheran bereits abgebrochen haben.

Bitte verzichten Sie auf eine Unterbringung von Salehi und seinen Mitarbeitern.

Mit freundlichen Grüßen 

 Michael Spaney
STOP THE BOMB Kampagne

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