Zeit für Demagogie

Für das deutsche Wochenblatt Die Zeit ist Journalismus, scheint’s, ein Fremdwort.

Nach einer tiefgründigen Recherche, die die beiden Allerbesten des Hauses, Alice Bota und Jörg Lau, mindestens von 12 bis Mittag beschäftigte, stellten sie in der vergangenen Woche “Palästinenserpräsident” Abu Mazen bei dessen Besuch in Deutschland und brachten den Bedauernswerten mit ihren messerscharfen Fragen derart in Bedrängnis, daß der schließlich zusammenbrach:

“Wir haben keine andere Wahl. Wir werden nie wieder zum bewaffneten Kampf zurückkehren! Niemals, niemals!”

(Die Zeit vom 26.01.2012, S. 6)

“Wir” – das sind beispielsweise die Al Aksa-Märtyrer-Brigaden, die zu Abu Mazens Fatah gehören. Am vergangenen Mittwoch bekannten sie sich in einer Erklärung voller Stolz zu einem großartiger Raketenangriff auf Israel.

“Wir” – das sind Amna Muna und ihr “Präsident” Abu Mazen kürzlich beim privaten Treffen in der Türkei. Im Januar 2001 hatte die “Palästinenserin” den jüdischen Teenager Ofir Rahum nach Ramallah gelockt, wo ihn ihre Mordsgesellen bestialisch abschlachteten.

“Wir” – das sind von Abu Mazens PA wegen ihrer “Standhaftigkeit” in israelischer Haft mit Geld überhäufte und mit Häusern beschenkte Terroristen, die durch die Hamas freigepreßt wurden.

“Wir” – das ist ein durch Abu Mazens PA finanziertes Jugendmagazin, dessen allzu offenkundige Verehrung Adolf Hitlers und dessen Versuchs einer “Endlösung” schließlich selbst der UNESCO so peinlich war, daß sie ihr Sponsoring des Magazins einstellte:

“In the article, the author has Hitler telling her in a dream that he killed Jews ‘so you would all know that they are a nation which spreads destruction all over the world.’ He advises her to be ‘resilient and patient concerning the suffering that Palestine is experiencing at their hands.’

‘Thanks for the advice,’ the narrator replies.”

“Wir” – das ist ein “Palästinenserpräsident” Abu Mazen, der Muhammad Darma, ebenfalls ein aus israelischer Haft freigepreßter Terrorist, zu seinem Berater und Offizier befördert. Vor seiner Verurteilung in Israel war Muhammad Darma an zahlreichen terroristischen Morden beteiligt.

“Wir” – das ist ein Abu Mazen, der erklärt, “ich werde niemals einen jüdischen Staat anerkennen”, der betont, “ich werde niemals erlauben, daß auch nur ein Israeli unter uns auf palästinensischem Boden lebt.”

“Wir” – das ist schließlich ein Abu Mazen, der einen Muhammad Hussein zum Mufti ernannt hat, der, nachdem er öffentlich zum Judenmord aufrief, keine Disziplinarmaßnahmen durch des “Palästinenserpräsidenten” PA fürchten muß, die ihn vielmehr verteidigt:

“Chairman of the Supreme Council for Shari’ah Law, Sheikh Yusuf Ida’is, emphasized that the decision by the occupation Prime Minister, Benjamin Netanyahu, to open an investigation against the Mufti of Jerusalem and the Palestinian territories and speaker at the Al-Aqsa Mosque, Sheikh Muhammad Hussein, is an insult to Muslims, an escalation of Israeli measures against our people, and an attempt to silence and intimidate the voice that defends Jerusalem and the Al-Aqsa Mosque. Ida’is emphasized that our people will not agree to insults to its religious authorities and symbols.”

Doch nichts davon ist Alice Bota und Jörg Lau wert, näher betrachtet und Abu Mazen zwecks Erklärung vorgetragen zu werden. “Wir werden nie wieder zum bewaffneten Kampf zurückkehren! Niemals, niemals!” mußte der ihnen nur vorflöten – und schon waren sie zufrieden.

Ihr seid ganz wunderbare deutsche Journalisten.

Nachtrag: Ein schlechter Lügner ist Jörg Lau auch noch. “Letzte Woche Donnerstag hatte ich Gelegenheit, Mahmud Abbas in Berlin zu interviewen”, schreibt er und behauptet, das “Gespräch fand statt vor der Mufti-Veröffentlichung” (Kommentar vom 25. Januar 2012 um 16:43 Uhr).

Am vergangenen Donnerstag, am 19. Januar also, war die “Mufti-Veröffentlichung” vier Tage alt.
tw24

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