Konfliktlösungskompetenz

Die englische Version der Wikipedia pflegt eine lange Liste “of modern conflicts in the Middle East”. Darin finden sich “gelöste” oder beendete Konflikte wie der Krieg zwischen Irak und Iran mit mehr als einer Million Opfern, verschiedene Aufstände in Saudi-Barbarien oder der Bürgerkrieg im Jemen 1994.

Es gibt auch einige offene Konflikte, darunter als jüngster der “Arabische Frühling” mit derzeit mindestens 32.000 Opfern, der Kampf gegen Al-Kaida im Jemen oder der seit 2009 andauernde Aufstand im Süd-Jemen. Seit 1995 streitet auch das Regime in Saudi-Barbarien gegen islamische Terroristen. Die Region ist also groß und die Konflikte, auch und gerade die offenen, vielfältig.

Der in dieser Liste noch andauernde Konflikt zwischen Hamas und Fatah ist ebenso einer unter vielen wie der seit 1947 bestehende israelische-“palästinensische” Konflikt mit 14.500 bis 20.000 Opfern; selbst die “Arab-Israeli Wars” der Jahre 1948 bis 1973 waren mit 43,000 bis 62,468 Opfern eher nebensächlich – acht Jahre Bürgerkrieg im Norden Jemens forderten 100.000 bis 200.000 Opfer.

Und dennoch hält sich hartnäckig das Gerücht, ergäbe Israel sich doch endlich den “Palästinensern” – beginge mithin kollektiven Selbstmord -, herrschte fortan ewiger Friede in der Region – und wohl auch der restlichen Welt. Wie anders beispielsweise ist die jüngste Verlautbarung Catherine Ashtons zu erklären, der “Außenministerin” der Europäischen Union:

“I encourage Israel and the Palestinians to build on this promising first meeting and continue to work toward a just, lasting and comprehensive peace in the Middle East.”

Wie eine Einigung zwischen “Palästinensern” und Israel die Auseinandersetzung zwischen der Türkei und der kurdischen PKK (30.000 – 35.000 Opfer) befrieden, wie für eine “Entspannung” zwischen dem islamischen Regime und Gotteskriegern in Saudi-Barbarien sorgen oder aus dem “Arabischen Frühling” einen “Sommer” machen soll, verrät Catherine Ashton nicht.

Dafür aber weiß sie, wer verantwortlich ist, klappt es nicht mit ihrem “gerechten, dauerhaften und umfassenden Frieden im Mittleren Osten”: “Israeli settlement activity [..] in east Jerusalem [is] an obstacle to peace. We have stated this many times before.” Und werden es immer wieder wiederholen.
tw24

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Eine Antwort zu Konfliktlösungskompetenz

  1. luther schreibt:

    Catherine Ashtons

    nein, für die Optik kann sie nichts, das ist Schicksal. Für ihr dummes Geschwätz schon. Die Dame ist nicht nur überflüssig wie ein Pickel am Toches, sie vergiftet auch in systematischer Verkennung der Interessen Europas das Klima mit Israel. Irael ist ein Bollwerk gegen die islamische Ideologie und die ist, wie mehrfach in der Geschichte, eine tödliche Bedrohung Europas

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